07.08.2019

Zahnprothesen: 5 Gründe für den Einsatz einer Haftcreme

Das Tragen einer Zahnprothese ist zunächst eine große Umstellung. Sich daran zu gewöhnen, kann etwas dauern. Für den richtigen Sitz der Zahnprothese in jeder Lebenssituation sorgen Haftcremes.

Foto: djd/Corega/Getty Images/skynesher

 
Senior woman looking at the camera while eating celery.
Wer vor dem Einsetzen der Dritten einmal täglich eine Haftcreme aufträgt, kann sich im Normalfall darauf verlassen, dass das Gebiss auch beim Essen bleibt, wo es hingehört.

Foto: djd/Corega/Getty Images/skynesher
Hier sind die wichtigsten 5 Gründe für ihren Einsatz:
  1. Stark gegen Druckschmerz
    Druckstellen klingen zunächst harmlos, Sie sollten diese aber nicht auf die leichte Schulter nehmen. Drückt Ihre Zahnprothese gegen das Zahnfleisch, können durch die Reizung wunde Stellen und schlimmstenfalls sogar Entzündungen entstehen. Besonders in der Eingewöhnungsphase, wenn die Zahnprothese noch nicht perfekt angepasst ist, sind Druckschmerzen keine Seltenheit. Aber auch wenn Sie schon länger eine Zahnprothese tragen, können Sie plötzlich von Druckschmerzen geplagt werden, wenn sich etwa der Kieferknochen abbaut und dies den Sitz der Zahnprothese beeinträchtigt. Bei irritiertem, gereiztem Zahnfleisch kann eine Haftcreme wie die neue Haftcreme "Zahnfleisch Komfort" von Corega, die eine aufpolsternde Gelschicht bietet, im Vergleich zum Tragen der Prothese ohne Haftmittel für ein Plus an Tragekomfort sorgen. Die Gelschicht übernimmt dabei die Funktion eines Polsters, das zwischen Zahnprothese und Zahnfleisch sitzt.
  2. Beruhigender Halt den ganzen Tag
    Wenn Sie vor dem Einsetzen der Zahnprothese einmal täglich eine Haftcreme auftragen, können Sie sich im Normalfall darauf verlassen, dass die Zahnprothese bleibt, wo sie hingehört. Eine dünne Schicht Haftcreme reicht aus, um die Zahnprothese sicher am Zahnfleisch haften zu lassen. Die Creme sollten Sie nicht zu nah an den Innenrändern der Zahnprothese auftragen, damit sie nicht hervorquillt. Besonders präzise können Sie die Haftcreme auftragen, wenn die Tube der Creme mit einer Präzisions-Applikatorspitze ausgestattet ist.
  3. Zubeißen erlaubt!
    Wenn Sie Zahnprothesen-Neuling sind, verlangt Ihnen das Essen mit der Zahnprothese einiges an Geduld ab. Das Mundgefühl verändert sich zu Beginn stark. Ihre Muskulatur, die beim Abbeißen und Kauen benötigt wird, muss sich erst an die neue Situation im Mund gewöhnen. Durch falsche Technik und Belastung der Zähne fällt die Aufnahme fester Nahrung daher anfangs schwerer und muss geübt werden. Wenn Sie eine Haftcreme nutzen, können Sie Ihre Beißkraft steigern und fühlen sich dadurch beim Kauen sicherer und wohler.
  4. Haftcreme schützt vor eindringenden Speiseresten
    Umfragen zufolge fühlen sich die meisten Träger einer Zahnprothese durch das Eindringen von Speiseresten unter die Prothese beeinträchtigt. Verständlich, denn das ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch zu Irritationen am Zahnfleisch und sogar zu Schmerzen führen. Eine gute Haftcreme kann durch eine Art Versiegelungseffekt das Eindringen von einem Großteil der Speisereste verhindern. Um Bakterien keinen Nährboden zu bieten und Mundgeruch zu vermeiden, sollten Sie die Zahnprothese nach dem Essen dennoch kurz unter fließendem Wasser abspülen.
  5. Mehr Biss für ein höheres Selbstwertgefühl
    Wenn sich Ihre Zahnprothese beim Sprechen, Lachen oder Essen lockert, ist das nicht nur unangenehm. Es kann auch dazu führen, dass Sie sich zurückziehen und Gesellschaft meiden. Eine geeignete Haftcreme kann den Halt der Dritten unterstützen und dadurch den Tragekomfort verbessern. Das angenehme Tragegefühl steigert wiederum das Wohlbefinden und sorgt im Alltag für ein höheres Selbstwertgefühl und mehr Lebensqualität.


Quelle: Edelman GmbH, Hamburg
Foto: djd/Corega/Getty Images/skynesher